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Häufig
gestellte Fragen 1.
Wodurch zeichnet sich eine gute Übersetzung aus? 2.
Kann ich als Auftraggeber die Qualität der Übersetzung beeinflussen?
3. Wie viel schafft ein Übersetzer im
Schnitt pro Tag? 4. Was kann
ich von einem guten Übersetzer erwarten? 5.
Worauf muss ich bei der Übersetzersuche achten? 6.
Wie viel kostet meine Übersetzung? 7.
Wie lange dauert es, bis meine Übersetzung fertig ist? 8.
Warum kann ich meinen Text nicht einfach von einem kostenlosen Programm wie BabelFish
übersetzen lassen? 9.
Einer meiner Mitarbeiter spricht die gewünschte Fremdsprache. Bestimmt kann
er die Übersetzung machen, oder? 10.
Woraus besteht der Übersetzungsprozess? 11.
Warum dauert das Übersetzen meines Textes so lange? Können Sie die Arbeit
nicht einfach auf ein paar Leute aufteilen? 12.
Worin liegt der Unterschied zwischen Computergestützter Übersetzung
(CAT) und Maschinenübersetzung (MT)? 13.
Wie gewährleisten Sie die Qualität Ihrer Übersetzungen?
14. Können Sie mein Dokument so übersetzen,
dass es das gleiche Format hat wie das Original?
1.
Wodurch zeichnet sich eine gute Übersetzung aus? Eine gute Übersetzung
liest sich flüssig und zeigt keinerlei Anzeichen, dass der Text ursprünglich
in einer anderen Sprache verfasst wurde. Sie vermittelt die beabsichtigte Botschaft
durch Überwindung der linguistischen und kulturellen Barrieren, die Autor
und Leser trennen, und weckt dieselben Assoziationen wie das Original. Eine gute
Übersetzung ist das Ergebnis sorgfältig koordinierter Teamarbeit zwischen
Übersetzern, Lektoren und Editoren - gemeinsam sorgen sie für das Entstehen
eines makellosen Produktes. [Zurück]
2.
Kann ich die Qualität der Übersetzung beeinflussen? Ja. Denn
der erste Schritt beim Übersetzen ist die Interpretation Ihres Textes. Sie
können diesen Vorgang unterstützen, indem Sie den Text auf Zweideutigkeiten
und Unregelmäßigkeiten prüfen, bevor Sie ihn übersetzen lassen.
So erhalten Sie ein einwandfreies Produkt - und sparen Zeit und Geld. [Zurück]
3.
Wie viel schafft ein Übersetzer im Schnitt pro Tag? Als Faustregel
gilt: Ein Übersetzer schafft in etwa 2.000 Wörter pro Tag. Gelegentlich
auch mehr, z. B. bei sehr einfachen Texten, die keine Recherchen erfordern. Manche
Übersetzer schaffen dann und wann auch 3.000 Wörter pro Tag - fast immer
aber heißt das: viele Überstunden. Bei komplexen Texten, die adaptiert
werden müssen, kann die Tagesleistung sogar unter die 2.000-Wörter-Marke
fallen. [Zurück]
4.
Was kann ich von einem guten Übersetzer erwarten? Gute Übersetzer
sind hoch qualifiziert und in der Ausgangs- wie Zielkultur tief verwurzelt, sozusagen
in beiden Kulturen "zuhause". Sie kennen zahlreiche Fachausdrücke
in beiden Sprachen und wissen, wann soziale, politische und kulturhistorische
Faktoren die Verwendung bestimmter Begriffe nicht zulassen. Kurzum: Übersetzer
haben ein tiefgreifendes Verständnis des emotionalen Kontexts eines Wortes.
Vor allem stellen gute Übersetzer auch Fragen! [Zurück]
5.
Worauf muss ich bei der Übersetzersuche achten? Im Gegensatz zum
Beruf des Rechtsanwalts oder Wirtschaftsprüfers ist der Übersetzerberuf
nicht geschützt - zumindest noch nicht. Manche arbeiten zwar als "Übersetzer",
sind aber weder entsprechend qualifiziert noch haben sie die nötige Erfahrung.
Vertreter des Berufsstands engagieren sich dafür, dass sich diese Situation
bald ändert, und die Zeichen stehen gut. Worauf Sie besonders achten sollten:
Ihr Übersetzer muss eine entsprechende Qualifikation haben, z. B. Dip Trans
IoL (GB) oder Staatlich geprüfter Diplom-Übersetzer (Deutschland), und
sollte eine mehrjährige Berufspraxis vorweisen können. Viele Übersetzer
haben neben ihrer sprachlichen Qualifikation ein abgeschlossenes Studium in einer
nichtsprachlichen Disziplin sowie praxisnahe Kenntnisse auf ihrem Fachgebiet und
somit ein tiefgreifendes Verständnis der Materie, mit der sie sich täglich
befassen. Manche spezialisieren sich auf Ingenieurwissenschaften, andere auf Medizin,
andere wiederum auf Recht oder Marketing. Viele Übersetzer spezialisieren
sich auf zwei, drei Bereiche. In jedem Fall ist Vorsicht geboten, wenn jemand
behauptet, er spezialisiere sich "auf alle Fachgebiete". [Zurück]
6.
Wie viel kostet meine Übersetzung? Der Preis einer Übersetzung
orientiert sich an verschiedenen Faktoren - Textart, Textumfang, Fachgebiet und
gewünschte Sonderleistungen, etwa die Überprüfung druckfertiger
Dokumente. Gewöhnlich wird ein Honorar pro Zeile berechnet. Bei besonderen
Formatierungsanforderungen und Eilaufträgen wird in der Regel ein Aufschlag
berechnet. [Zurück]
7.
Wie lange dauert es, bis meine Übersetzung fertig ist? Auch das hängt
ab von verschiedenen Dingen: Länge, Inhalt und Schwierigkeitsgrad des Textes
sowie Formatierungsanforderungen. Grundsätzlich gilt: Ein Übersetzer
schafft inklusive Lektorat im Tagesdurchschnitt etwa 2.000 Wörter. [Zurück]
8.
Warum kann ich meinen Text nicht einfach von einem kostenlosen Programm wie BabelFish
übersetzen lassen? Trotz der jüngsten Innovationen sind bislang
alle Versuche, mithilfe elektronischer Tools gute Übersetzungen zu erstellen,
gescheitert. Selbst die ausgefeiltesten Systeme sind aufgrund der inhärenten
Komplexität von Sprachen nicht in der Lage, ohne umfassendes Editieren durch
"menschliche" Experten gute Übersetzungen zu erstellen. Diese Situation
wird sich auch in naher Zukunft nicht ändern. [Zurück]
9.
Einer meiner Mitarbeiter spricht die gewünschte Fremdsprache. Bestimmt kann
er die Übersetzung machen, oder? Übersetzen ist eine Fähigkeit,
die erlernt werden muss. Dazu gehört, in einer bestimmten Kultur auf einem
bestimmten Fachgebiet in einer anderen Sprache in Worte gefasste Gedanken so zu
artikulieren, dass die neue Zielgruppe exakt dieselbe Botschaft empfängt.
Diese Fähigkeit erwirbt man nur durch umfassende Praxis. Dass zunächst
erst die erforderlichen Qualifikationen erworben werden müssen, versteht
sich von selbst. [Zurück]
10.
Woraus besteht der Übersetzungsprozess? Zunächst einmal aus
der Vorbereitung: Abklärung der Formatierungs- und Terminologieanforderungen,
zu verwendende Glossare und Einhaltung firmenpolitischer Vorgaben. Dann folgt
die eigentliche Übersetzung: Hierzu zählt auch das Recherchieren von
Fakten und Fachbegriffen und Klären zweideutiger Textpassagen. Schließlich
folgt das Lektorat durch einen Zweitübersetzer. Anschließend geht der
Text zurück an den Erstübersetzer, um den letzten Schliff zu erhalten.
[Zurück]
11.
Warum dauert das Übersetzen meines Textes so lange? Können Sie die Arbeit
nicht einfach auf ein paar Leute aufteilen? Wird ein Projekt auf verschiedene
Übersetzer aufgeteilt und soll die Terminologietreue gewährleistet sein,
erfordert das eine sorgfältige Koordination. So müssen Glossare und
Stilvorlagen vorbereitet werden, damit ein "Rekrutierungsfragebogen"
auf Seite 2 auf Seite 25 nicht zum "Screener" wird, oder "4 Zoll"
in Abschnitt 1 nicht in 102 mm und in Abschnitt 7 in 10,2 cm umgerechnet werden.
Nach der Übersetzung durchlaufen alle einzelnen Dokumente ein abschließendes
Lektorat, damit eine gleichbleibende Terminologie, ein einheitlicher Stil sowie
die Vollständigkeit und Genauigkeit des Textes gewährleistet sind. Abschließend
wird sichergestellt, dass verwendete Graphiken korrekt platziert und beschriftet
wurden.
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12.
Worin liegt der Unterschied zwischen Computergestützter Übersetzung
(CAT) und Maschinenübersetzung (MT)? CAT Tools sind Terminologiemanagementsysteme
mit einem "Übersetzungsgedächtnis", d. h. einer Datenbank
mit Übersetzungseinheiten, die den Übersetzer dabei unterstützen,
bereits verwendete Begriffe und Phrasen zu identifizieren. Mithilfe solcher Tools
erzielt er eine bessere Terminologietreue - ein echter Qualitätsgewinn. Elektronische
Übersetzungstools (MT) hingegen sind Anwendungen, die einen Ausgangstext
analysieren, in seine Einzelteile zerlegen, diese getrennt voneinander übersetzen
und anschließend in der Zielsprache wieder zusammenfügen. Bis die MT-Technologie
mit der Anpassungsfähigkeit und Kreativität des menschlichen Gehirns
konkurrieren kann, hat sie noch einen weiten Weg vor sich. Und ob sie es jemals
schaffen wird, ist fraglich. Nützlich kann die MT-Technologie bei der Übersetzung
einzelner Begriffe oder sehr einfach strukturierter Sätze sein, damit sich
der Leser ein Bild vom allgemeinen Inhalt machen kann. Doch ignoriert sie die
Tatsache, dass Sprache, anders als Mathematik, keinen starren Regeln folgt - Sprache
ist dynamisch und oft auch zweideutig. Gerade deshalb sind die Ergebnisse beim
Einsatz von MT häufig sehr dürftig. Manchmal bringen Sie den Leser zum
Schmunzeln, oft machen keinen Sinn und im schlimmsten Fall sind sie einfach peinlich.
[Zurück]
13.
Wie gewährleisten Sie die Qualität Ihrer Übersetzungen?
Alle Übersetzungen werden zunächst vom Übersetzer selbst korrekturgelesen.
Anschließend lektoriert ein Zweitübersetzer den Text und klärt
mit dem Erstübersetzer etwaige Fragen. Der Erstübersetzer prüft
den Text schließlich ein drittes Mal, nimmt letzte Korrekturen vor und verleiht
ihr den letzten Schliff.
[Zurück]
14.
Können Sie mein Dokument so übersetzen, dass es das gleiche Format hat
wie das Original? Selbstverständlich. Wenn Sie besondere
Formatierungswünsche haben, sagen Sie uns einfach Bescheid.
[Zurück] Weitere
Informationen dazu, wie Sie eine hochwertige Übersetzung erhalten, finden
Sie in der kostenlosen Publikation "Übersetzung: Keine Glückssache
- ein nützlicher Ratgeber für Übersetzungskäufer" .Klicken
Sie hierzu einfach den folgenden Link: http://www.iti.org.uk/pdfs/trans/German.pdf
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